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Die 2BK in Villach


Im Rahmen der Fächer Naturwissenschaften und Betriebswirtschaft erkundete die 2BK die biologischen und betriebswirtschaftlichen Aspekte des Bierbrauens.

   

Herr Gilbert Romauch, Brautechnologe, gestaltete eine interessante Führung durch die inzwischen weitgehend automatisierte Produktionsanlage der sechstgrößten Brauerei Österreichs. Alle 24 Stunden, 5 Tage die Woche, werden dort 200.000 Liter Bier gebraut!

Dabei wurden uns ausgehend vom technisch auf den neuesten Stand gebrachten Sudhaus über den Gärkeller und die Filteranlage bis hin zur automatischen Flaschen­abfüllanlage, mit der pro Stunde 32000 bis 36000 Flaschen abgefüllt werden, die wesentlichen Schritte des Bier­brauens erklärt.

Besonderes Augenmerk wird auf die elementaren Zutaten (Hopfen, Malz und Wasser) sowie deren Verarbeitung gelegt. In Villach setzt man bei der Malz­herstellung auf eine zweizeilige Sommergerste, welche über einen geringen Eiweißgehalt verfügt. Der Hopfen, aus Österreich, Deutschland und der Tschecho­slowakei, verleiht dem Bier sein charakteristisches bitteres Aroma. Nicht weniger bedeutend für die Bierqualität ist eine hohe Wassergüte.

Die Bierherstellung hat sich mit der Modernisierung sehr verändert und erfolgt heute größtenteils computergesteuert. Das Bier muss strenge Kontrollen im hauseigenen Mikrobiologielabor überstehen, um schließlich auch in den Handel gelangen zu können. So kann mittels einer Jod-Kaliumjodid-Lösung nach dem Maischvorgang, welcher dem Abbau von unlöslicher Stärke zu vergärbarem Zucker dient, festgestellt werden, ob nur noch Malzzucker vorhanden ist. Würde die Lösung nach violett umschlagen, wäre dies ein Nachweis für Stärke und damit "Blausud" - ein ungenießbares Bier.

Nach dem Kochen des Bieres in der Würzpfanne trennen sich feste von flüssigen Bestandteilen. Der eiweißreiche Treber wird gerne von Landwirten als Viehfutter genutzt. In sogenannten Gärtanks werden dem Bier Einzeller - Hefepilze - beigemengt, welche den Zucker zu Alkohol und Kohlensäure vergären. In Villach wird ausschließlich untergärige Hefe genutzt, welche der Produktion von klaren Bieren dient.

Das Unternehmen gehört seit 2014 zur Brau Union (Gösser, Puntigamer, Zipfer) und kann als Teil des Heineken Konzerns so auch jene Synergieeffekte nutzen, die erforderlich sind, um heute am Markt zu bestehen, z. B. werden die Kapazitäten unterschiedlicher Abfüllanlagen konzernintern optimal ausgenutzt. An jeder Anlage werden verschiedenste Biersorten des Konzerns abgefüllt. So wird Villacher Bier mittels Tankwagen (!) auch zu anderen Anlagen gebracht, wo dann z.B. Bierdosen mit Villacher Bier befüllt werden.

Am Standort Villach arbeiten derzeit 100 Mitarbeiter und es wird ein Umsatz von 46 Mio. Euro mit einem Exportanteil von 11 % erzielt. Hauptsächlich wird nach Italien exportiert, aber man versucht - trotz starker Mitbewerber - auch in Slowenien Fuß zu fassen.

Wir bedanken uns herzlich für die interessante Führung und den danach kredenzten Imbiss!

Anschließend galt es, in vier Gruppen mittels einer Broschüre über die Villacher Altstadt Sehenswürdigkeiten zu finden und zu fotografieren. Natürlich blieb danach auch noch ein wenig Zeit für einen kleinen Einkaufsbummel.

Mag. Rosemarie Puff und Dr. Felizitas Wedenig (Lehrerinnen für NAWI und BW)